Wer sich mit der Zukunft der Arbeit beschäftigt, landet früher oder später beim New Work Chat von Gabriel Rath. Umso mehr haben wir uns gefreut, dass Jennifer und Yannick in Folge #443 zu Gast sein durften.

Natürlich ging es auch um die Anfänge von days with us. Von der Idee bis zur Gründung waren es nämlich gerade mal 41 Tage. Für den Namen blieben drei Stunden. Nicht zur Nachahmung empfohlen, aber wir sind bis heute richtig stolz darauf.

Im Zentrum des Gesprächs stand die Frage, was ein Büroprojekt erfolgreich macht. Aus unserer Sicht sind es drei Dinge:

  1. Die Geschäftsleitung muss geschlossen dahinterstehen und wissen, wofür sie das Projekt macht.

  2. Es braucht echtes Zuhören und Partizipation statt eines Konzepts von der Stange.

  3. Und es braucht Konsequenz in der Umsetzung, auch wenn kurz nach dem Einzug der Ruf nach fixen Arbeitsplätzen laut wird. Denn bis neue Routinen sitzen, dauert es 65 bis 250 Tage.

Auch die Rolle des Home-Office war ein Thema. Wir verstehen das Home-Office als eine zusätzliche Zone für konzentriertes Arbeiten. Für Austausch, Zusammenarbeit und Kreativität braucht es das Büro. Eine Präsenzpflicht löst dabei wenig. Die bessere Frage ist «Wieso kommen die Leute nicht?».

Ausserdem sprachen die beiden darüber, was Büros vom Film lernen können, warum Neurodiversität ein guter Massstab für funktionierende Arbeitswelten ist und wie KI zum Gedächtnis eines Unternehmens werden könnte.

Das und vieles mehr gibt’s in Folge #443 des New Work Chat.